Einfach so!

Verfasst am 27.05.2015 von

Genau! Einfach so. Es gibt eigentlich keinen trifftigen Grund zum Blöken. Aber den brauchen die Rhönschäfchen ja auch nicht. Und deshalb blöke ich einfach mal so…

Es ist Fronleichnamstag und das ist wiederum der 4. Juni. Also heute. Und es ist heiss. Sehr heiss für rhönesische Verhältnisse. Ich verziehe mich mit meinem Schreibkram auf unsere Streuobstwiese und sitze jetzt unter dem schattenspendenden Jakob Fischer. Und was sehe ich? Äpfel!!! Naja, eher Äpfelchen. Es wird also definitiv in 2015 Äpfel geben. Wie viele und in welcher Qualität – das werden die nächsten 12 Wochen entscheiden. Spannend. Wie jedes Jahr. Ich liebe diesen Apfelbauer-Teilzeit-Job…

Genauso wie ich unsere megakurze, aber schon traditionelle AusZeit in Seßlach liebe. Mittwoch nachmittag hin, am Donnerstag Mittag wieder zu Hause. Einmal rund um die Stadtmauer spazieren (Seßlach ist ein Kleinod, das oberfränkische Rothenburg) und dann im Biergarten des „Roten Ochsen“ bei Kollege Karl Franz einkehren. Zibbeleskäs mit Bratkartoffeln oder Entenbraten mit fränkischen Klößen essen und dazu das berühmte Hausbier aus dem Kommunbrauhaus trinken. Einfach, entspannend und sooo gut! Am nächsten Morgen noch das fantastische Frühstück – nachgenießen in der Sonne – und heim gehts. Das sind ganz besondere Stunden. Einfach nichts tun, viel miteinander reden und genießen.

Und jetzt sitze ich hier. Mein Team braucht mich nicht – obwohl es ganz schön brummt. Aber die sind alle schon groß und fantastisch drauf. Tja – und daher schreibe ich mal wieder. Ja – ich müsste mal wieder määhr schreiben. Ein ganzes Buch steht noch aus. Seit einem Jahr. Aber irgendwie lebe ich auch ohne mein 7. (!) Buch. Und der Rest der Menschheit auch.  Unglaublich! Aber die Nr. 7 kommt. Und wie. Nur wann?

Einen Blök über die verückte Geschichte wie ich einem Psychopathen 100.- geliehen habe und sie auf spektakuläre Weise bei einer Autoverfolgungsjagd zwischen Pfingst-Marathon-Radfahrern wieder bekommen habe könnte ich auch schreiben. Wirklich krass. Geschenkt!

Ein Blog für das Unternehmermagazin Impulse ist auch längst überfällig. Thema: Gutscheinbücher, Rabatte, Nixverdien-Portale. Und das Rabat(t) eine Stadt in Marokko ist..  Ist in Arbeit!

Ach ja, und da ist noch der Blog über diesen merk-würdigen Aufstieg des SV Darmstadt 98. Ein Fußballverein aus Südhessen. Interessant übrigens auch für alle die keine Fußballfans sind. Warum? Weil dieser Klub noch vor drei Jahren in den Niederungen der 3. Liga ziemlich grottig gekickt hat. Dann kommt ein neuer Trainer namens Dirk Schuster daher und ergänzt diese Gurkentruppe mit Spielern, die bei anderen Vereinen durchgefallen sind. Die sind ja auch günstig zu holen. Lauter Hingefallene, Versager, Enttäuschte und Underdogs schaffen es dann innerhalb von drei Jahren mit zwei Aufstiegen in die Fußball-Bundesliga – meiner Meinung nach die stärkste Fußball-Liga der Welt! Dieser Schuster hats drauf. Ist zwischendurch auch nochmal Marathon gelaufen. Ossi eben. Mit dem muss ich Wessi mich mal treffen…

Zurück zum Schreiben. Das Problem dabei: Entweder du schreibst oder du schreibst nicht. ON oder OFF. Im Moment bin ich eher OFF. Zur Zeit macht es einfach mehr Freude draußen zu arbeiten. Also richtig arbeiten. Obwohl das Schreiben auch Arbeit ist.  Nachdem meine Familie 1974 die Landwirtschaft eingestellt hat – wird unser Junior Max 41 Jahre später wieder damit anfangen. Und morgen kommt der Minitraktor dazu. Was sind die Kids zur Zeit aufgeregt. Und ich gepannt. Ich lasse die Dinge laufen wie sie laufen. Denn es läuft gut…

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